Archiv der Kategorie: Projekte

Projektgruppe „Kommunikation in sozialen Netzwerken“, Projektwoche 2017

Die Projektwoche war für alle Beteiligten sehr interessant und produktiv. Der Workshop von Lehrerseite am Montag, den 10.07.2017, sowie der Besuch von Herrn Jasiczek (Polizeipräsidium Bernau) am Mittwoch, den 12.07.2017, waren die Ausgangspunkte für die selbständige Arbeit unserer Projektgruppe. Ohne Verzögerung, sachlich und kreativ  haben an dem Thema gearbeitet:

Projektleiter: Manina Scheer (Kl. 10), Yannis Damm (Kl. 11) und Lukas Stolaczyk (Klasse 11);

Projektmitglieder: Fabienne Schulz (Kl.7), Hanna Quandt (Kl. 7), Jasmin Müller (Kl. 8), Anna Reihl (Kl. 8), Jennifer Schmidt (Kl. 8), Jennifer Bree (Kl. 10) und Paulina Mertinkat (Kl. 10).

Das war nicht nur Recherche im Internet (!); es wurde eine Umfrage unter den Schülern des FJG zur Problematik „Cybermobbing“ durchgeführt und in der Präsentation zusammengefasst.

Über Kriminalität im Internet auf dem aktuellsten Niveau  hat uns Herr Jasiczek  informiert.

Fassungslosigkeit und Empörung gleichzeitig waren im Raum zu spüren:

Wie ist es möglich, dass ein normaler Nutzer allein mit dem Täter konfrontiert wird und er/sie diesen Kampf oder sogar sein/ihr Leben dabei verliert?

Warum ist Mobbing nach unseren Gesetzen noch (!) immer keine Straftat, obwohl bereits viele in unserer Gesellschaft Opfer von Cyber-Mobbing waren und die Anzahl der Opfer von Jahr zu Jahr steigt?

Ist die direkte Kommunikation nicht besser? Ist es denn nicht absurd, nebeneinander zu sitzen und gleichzeitig über Soziale Netzwerke zu kommunizieren, statt lebendige Gespräche zu führen?

Geht die Verbindung zwischen den Generationen verloren?

Was ist mit unserer Sprache  und unserem (verbalen und nonverbalen) Ausdrucksvermögen los?

Fragen über Fragen tauchen immer wieder in unserer Runde auf…

Das Thema ist so umfangreich, dass es in dieser kurzen Zeit nicht gänzlich möglich war, die Problematik in all ihren Facetten zu vertiefen. Daher ist es sinnvoll, sich auch in Zukunft mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 Fazit: Wir müssen die Vorteile der Kommunikation effektiv nutzen und dürfen gleichzeitig die mögliche Gefahr, die von den Sozialen Netzwerken ausgeht, nicht aus dem Auge verlieren: Es gibt so gut wie keine 100 % Sicherheit in den Sozialen Netzwerken.

Die Ergebnisse unserer Projektwoche sind nützliche Empfehlungen für das Verhalten im Internet, die uns helfen, die goldene Mitte zwischen Freude und Gefahr zu finden und natürlich auch „erfolgreich“ kommunizieren zu können – eine Zeitung, die  zur Verfügung für jede Klasse gestellt wurde, sowie eine kreativ-gestaltete Powerpoint-Präsentation, die online abrufbar ist 😉

Wir sagen unseren Schülern nochmals vielen Dank für Euer Engagement!

Frau Helwig und Frau Zimmer

(Betreuende Lehrkräfte)

Projektgruppe Klang und Körper, Projektwoche 2017

In unserem Workshop zum Thema „Kommunikation in Sport und Musik“ haben wir folgendes gelernt:

Am 1. Tag ging es darum, wie Sportler nonverbal kommunizieren, und dies haben wir dann am Beispiel Volleyball ausprobiert. Indem wir hinter unserem Rücken Handzeichen gemacht haben, zum Beispiel wenn man auf der linken Seite einen ausgestreckten Finger hat, dann bedeutet das, dass man den Spieler auf der linken Seite (insofern dieser den Angriff tätigt) „Longline“ also gerade blockt. Somit muss dann der Verteidiger auf der anderen Seite des Feldes stehen, um den Rest zu sichern.

Am 2. Tag besuchten uns ein Sehbeeinträchtigter und sein Freund und zeigten uns wie Blinde Sport machen können.

Es gibt sogar eigene Sportarten, die nur für Blinde gemacht wurden, dazu zählen: Goalball und Showdown. Goalball haben wir auch noch ausgetestet. Zuletzt spielten wir noch Blindenfußball.

Am 3. und letzten Tag zeigte uns Frau  Arnold,  wie man mit Instrumenten kommuniziert. Die Fragen waren zwar nicht in deutscher Sprache, aber man konnte mit Tönen antworten. Zu guter letzt haben wir dann eine Geschichte mit Tönen erzählt. Es war zwar nicht ausführlich, doch man konnte die Geschichte wiedererkennen.

Unsere Powerpoint-Präsentation

Projektwoche „Kommunikation“, Juli 2017

Kommunikation – kaum ein Thema ist so allgegenwärtig und so unreflektiert zugleich. Gelungene Kommunikation kann Türen öffnen, Beziehungen retten und sogar Kriege verhindern, während Kommunikation auch genau das Gegenteil erreichen kann, nämlich wenn sie nicht positiv eingesetzt wird. In unserer diesjährigen Projektwoche vom 10. – 14. Juli 2017 haben wir uns deshalb mit diesem so wichtigen Thema auseinandergesetzt. Projektwoche „Kommunikation“, Juli 2017 weiterlesen

Projektgruppe Kommunikation bei Tieren, Projektwoche 2017

Die Projektwoche vom 10.07. – 14.07.2017 lief unter dem Thema Kommunikation. Dazu haben wir am Montag an verschiedenen  Workshops teilgenommen.  Von Dienstag bis  Freitag konnte man sich für ein bestimmtes Projekt entscheiden, dabei haben wir das Projekt „Kommunikation bei Tieren“ unter der Leitung von Herrn Walther und Frau Köppen-Rung gewählt.

Im Fokus standen die Tiere Honigbiene (Apis mellifera) und der Europäische Wolf (Canis lupus lupus). Am ersten Tag wurden wir in das Thema eingeführt und haben Aufgaben zugeteilt bekommen.  Wir wählten die Projektleiter Rebecca Richter und Max Klein. Fyn Kobelt erklärte sich  bereit Teile des Projekts mit einer Videokamera aufzunehmen und daraus einen Film zusammen zu schneiden.

Anschließend besuchten wir  Herrn Knaak-Reichstein (Hobbyimker) im Bienengarten Joachimsthal. Dieser erläuterte uns auf eine sehr sympathische Art und Weise, anschaulich wie Bienen untereinander kommunizieren und wie diese im Bienenstock zusammen leben.  Das hat uns sehr gut gefallen!

Am Mittwoch trafen wir uns mit Frau Vogel  einer Schafzüchterin, Försterin und  ehrenamtlichen Wolfsbetreuerin am Barnim Panorama in Wandlitz. Sie nahm uns mit zu ihren Schafen und erklärte uns anhand dieser, wie Schafe miteinander kommunizieren. Da unser Schwerpunkt auf den Wölfen lag und  Frau Vogel unter anderem ehrenamtliche Wolfsbetreuerin ist, konnte Sie uns auch zu diesen  eine Vielfalt an Informationen übermitteln.

Den dritten Tag verbrachten wir im Wildpark Schorfheide um die Kommunikation unter Wölfen im Rudel zu beobachten. Jedoch waren im Gehege lediglich zwei Rüden. Dennoch war es beeindruckend lebende Wölfe zu sehen. Wir waren überrascht auch Wolfswelpen hautnah erleben zu können. Das war eine schöne Erfahrung!

Am letzten Tag trugen wir das neugewonnene Wissen zusammen und präsentierten die Ergebnisse. Aus dem Projekt ist ein lustiger sowie informativer Film entstanden.  Uns hat das Projekt wirklich gut gefallen!

Eileen Müller und Johanna Ganschow

Altkünkendorf und die Klasse 12

Uwe Walther

Projekt: Siedlungsanalyse Altkünkendorf (Kurzcharakteristik)

Im Geographieunterricht der Klasse 11 wird im Rahmen der Siedlungsgeographie die Methodik einer Siedlungsanalyse behandelt. Die Siedlungsanalyse ist ein raumplanerisches Instrument und dient vereinfacht dargestellt der Erfassung des Ist-Zustandes einer Siedlung und darauf aufbauend die Erarbeitung von Vorschlägen zur künftigen Entwicklung. Dabei kommt der Vermeidung bzw. Entschärfung von Konfliktpotential für die verschiedenen Interessens- und Nutzergruppen eine entscheidende Bedeutung zu. Altkünkendorf und die Klasse 12 weiterlesen

Junge Künstler stellen aus

Am Donnerstag, den 08. Juni 201,  fand im Skulpturengarten der Stadt Joachimsthal eine besondere Vernissage statt. Schülerinnen des Freien Joachimsthaler Gymnasiums hatten auf Wunsch der Stadt Joachimsthal, des Sozialausschusses und des Bürgermeisters, Herrn Knaak-Reichstein, bunte und sehr ansprechende Skulpturen geschaffen, die wie Miniaturen der berühmten Nanas der  französischen Künstlerin Niki de St. Phalle aussehen. Das war die Absicht der jungen Künstlerinnen, die von ihrer Kunstlehrerin Bettina Pohl beraten und unterstützt wurden. Die Nanas stehen weltweit für Lebensfreude und Stärke und genau das wollten die Schülerinnen auch in Joachimsthal mit ihren Figuren zum Ausdruck bringen. Mitschüler, Lehrer und an Kunst interessierte Besucher kamen in den kleinen Garten neben dem Amtsgebäude, um die feierliche Einweihung der neuen Ausstellung mitzuerleben.

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El Carnaval de Barranquilla

Im Rahmen des Spanischunterrichtes von Klasse 9 und 10 und somit auch des Projektunterrichtes „Día(s) de Fiestas en Espania y América Latina“ hielt unser Gastschüler Juan aus Kolumbien einen Vortrag zum jährlichen Karneval in seinem Heimatort auf Spanisch. Unterstützend hierfür diente eine eigens erstellte Power-Point-Präsentation:

Carnaval de Barranquilla

Dankenswerterweise stellte Juan uns seine PPT zur Verfügung, sodass wir einen bleibenden Eindruck dieses landestypischen Events haben können. Zudem hatten die Schüler/innen aus den Klassen 9 und 10 die Möglichkeit, Juan weitere Fragen zu Land und Leute in Kolumbien zu stellen.

Juan, muchísimas gracias por darnos una idea de tu país y vida en Colombia 😉

Seminarbesuch an der HNE Eberswalde

„Für ein vorurteilsbewusstes Miteinander. ICH, Vorurteile und Ausgrenzung“

Am 15. März 2016 besuchten zwei Schülerinnen aus Klasse 8 und ein Schüler aus Klasse 10 in Begleitung von Frau Schuster des Freien Joachimsthaler Gymnasiums die HNE Eberswalde.

HNE März 2016
HNE März 2016

Das vierstündige Seminar „Für ein vorurteilsbewusstes Miteinander. ICH, Vorurteile und Ausgrenzung“ mit Merih Ergün von Phönix e.V. befasste sich mit der Frage nach einer Kultur der Verständigung. Seminarbesuch an der HNE Eberswalde weiterlesen

„Riss in der Zeit“ von Sarah Philipps

Junge Kunst aus Pappe und Klebstoff 

Seit fünf Wochen ist in der Weißen Villa des Biorama-Projekts die Schau „Riss in der Zeit“ zu sehen. Nun haben die Künstler Besuch von Joachimsthaler Schülern bekommen, um gemeinsam zu arbeiten und der Ausstellung ein weiteres Werk hinzuzufügen. Ein neues Werk entsteht: Im Anschluss haben die Künstler die Mini-Häuser der Schüler zusammengesetzt.
Der Raum der Villa ist hoch. Unter dem frischen Holz des Gebälks liegen die Ziegel der Wände roh zu Tage. Zwischen ihnen schraubt sich ein Wirbelsturm aus Pappteilen, Buch- und Möbelfragmenten, Korbsesseln und Koffern in die Höhe. Eine gewaltige Skulptur, der ihre Schöpfer – Britta und Ron Helbig – den Namen „Vortex“ gegeben haben. Doch Ehrfurcht erregen, genau das will das Künstlerpaar GODsDOGs nicht. Deswegen arbeiten sie mit sogenannten armen Materialien, bringen die Kunst immer wieder auf die Straße – und deswegen haben sie eine Schülergruppe in die Weiße Villa, ihren Ausstellungsort, geholt. „Riss in der Zeit“ von Sarah Philipps weiterlesen