Archiv der Kategorie: Projekte

EWE-Projekt 2018

Vom 8. bis 11. Oktober 2018 kam traditionell das EWE-Mobil zu uns an die Schule und somit gab es wieder die Gelegenheit für viele Schüler, Physik und erneuerbare Energien ganz praktisch zu erleben durch das Bauen eigener kleiner Modelle, die dann stolz zu Hause präsentiert werden konnten.

Der Märkische Sonntag veröffentlichte am 20/21.10.18 folgenden Artikel darüber:

Schüler bauen Kurbelleuchten

Projektwoche Gesundheit, Juni 2018

Das Thema Gesundheit umfasst unser tägliches Leben in vielen Bereichen. Nicht nur die offensichtlichen Merkmale wie körperliche Fitness, Über-/Untergewicht oder die Qualität der eigenen Zähne dienen als Erkennungsmerkmale für ein gesundes Leben, sondern viele verschiedene Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit und/oder können diese fördern.

Daher hat sich das FJG im Sommer 2018 dazu entschieden eine Projektwoche zu dieser Thematik, aufgrund ihres Umfanges und der Bedeutung für ein zufriedenes Leben, durchzuführen. Um den Schülern der 7. und 8. Klasse die vielschichtige Bedeutung der Thematik zu verdeutlichen, wurden eine Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten betrachtet. Projektwoche Gesundheit, Juni 2018 weiterlesen

Mönche aus Chorin ins Heute katapultiert – Kunstprojekt Kl. 7

Wie sicherlich einige Eltern und Mitschüler mitbekommen haben, hatten wir, die Klasse 7 ein lehrreiches und abenteuerliches Kunstprojekt mit Herrn Dillner.

Timo Dillner ist ein deutscher Künstler, der in Portugal lebt und einen Film über „Heinrich den Seefahrer“  produziert hat.

Außerdem beschäftigt er sich mit der Frage: „Was ist Kunst?“ Mönche aus Chorin ins Heute katapultiert – Kunstprojekt Kl. 7 weiterlesen

Erfolgreiche Teilnahme der „Koala Crew“ am Planspiel Börse 2017

Wir sind Schüler der Klasse 9 am Freien Joachimsthaler Gymnasium und nahmen im vergangenen Jahr am „Planspiel Börse 2017“ teil.

Die Teilnahme erfolgte in Spielgruppen von jeweils 3-4 Schülern unserer Klasse. Zusammen mit Maurice, Julian und Felix G. gehörte ich zur Gruppe der „Koala Crew“.

Auf dem Papier erhielten wir symbolisch einen Geldbetrag in Höhe von 50.000 Euro, den wir möglichst so anlegen sollten, dass von diesem Geld nichts verloren ginge und im Idealfall noch ein Gewinn dazukommen würde. Erfolgreiche Teilnahme der „Koala Crew“ am Planspiel Börse 2017 weiterlesen

tschick – einmal anders

 Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse des FJG wollten mit ihrer Inszenierung von Ausschnitten aus dem berühmten Bestseller von Wolfgang Herrndorf den mühsamen Weg von einer gestörten Kommunikation zwischen zwei Außenseitern zu  einer freundschaftlichen Kommunikation auf die Bühne bringen. In nur wenigen Tagen schrieben sie die Texte und kümmerten sich um die Bühnenbilder, lernten ihre Texte und testeten verschiedene Räume.

Johannes, Maurice und Florian aus Klasse 8 spielten die beiden Hauptrollen. Als Andrej (tschick) (Johannes) und  Maik (Maurice) hatten beide auf der Bühne viel Spaß ebenso wie Florian als Lehrer Wagenbach, Big Boss und Vater von Maik. Die Zuschauer hatten das Gefühl,  als  spielten sie nicht nur, sondern sie lebten  ihre Figuren in allen Facetten.  Alle weiblichen Schauspielerinnen kamen aus der 7. Klasse und hatten ebenso viel Freude am Spiel wie die Jungen.  Elena schrieb die Einleitung und las diese zu Beginn der Theateraufführung vor, um alle Besucher zu animieren, aktiv mitzuspielen.  Gleichzeitig spielte Elena noch die Mathe-Lehrerin und die Rechtsanwältin. Desireé verwandelte sich in Mona, der Freundin von Maiks Vater und als Staatsanwältin in der Szene „Vor Gericht“. Marike wurde auf der Bühne zu Tatjana, der schönsten Schülerin der 8. Klasse, die allen Jungs den Kopf verdrehte. Annika  spielte die  Mutter von Maik und als  Isa befreundete sie sich mit Maik und tschick.

Obwohl für dieses Vorhaben nur wenig Zeit zur Verfügung stand und die Technik auch noch die eine oder andere Hürde darstellte, gaben alle ihr Bestes, sodass sich alle Besucher köstlich amüsierten.

Projektgruppe Gewaltfreie Kommunikation, Projektwoche 2017

Konflikte im Alltag berühren uns ständig. Oft wünschen wir uns, besser mit ihnen umgehen zu können und ruhig zu bleiben.

In diesem Workshop beschäftigten wir uns damit, wie wir Konflikte lösen und vorbeugen können. Das ist nicht nur wichtig, solange man zur Schule geht. Ein ganzes Leben lang kann uns dieses Wissen helfen, Konflikte mit den liebsten aber auch ungeliebten Menschen zu vermeiden bzw. zu lösen.

Durch verschiedene Aktionen wie Pantomime, Rollenspiele und Erforschung unserer persönlichen Vorstellungen von Begriffen wie Gewalt, Aggression und Wut sowie der Erarbeitung eines 4-Schritte-Vorgehens reflektierten wir unsere Art zu kommunizieren und lernten, zwischen Wolfs- und Giraffensprache zu unterscheiden und auch die verschiedenen Haltungen von Wolf und Giraffe zu erkennen.  (Foto: Überqueren des Flusses aus Wut und Aggression mittels GFK: zwei Personen kommen einander auf dem Seil entgegen und überqueren den Fluss gleichzeitig durch gutes mit einander Kommunizieren, ohne dass einer ins Wasser fällt)

Der Wolf hört und spricht aggressiv. Für ihn hat immer einer Schuld: er selbst oder andere. Seinen Gesprächspartnern stellt er außerdem Forderungen. Die Giraffe hingegen hört und spricht empathisch, beleuchtet und ergründet die eigenen Bedürfnisse und Gefühle sowie die ihres Gegenübers, um schließlich einfühlsam ihre Bitten zu formulieren.

Entsprechend sind die vier Schritte der GFK:

  1. Beobachten (ohne zu werten oder zu interpretieren oder zu verallgemeinern)
  2. Gefühle zu äußern
  3. Bedürfnisse, die dahinter stecken, zu nennen
  4. Bitten zu äußern, die im Hier und Jetzt erfüllbar sind + möglichst konkret sollen sie sein

Eine typische Formulierung ist: Ich sehe, dass … Ich fühle mich dabei …, weil … (Bedürfnis). Deshalb bitte ich …

Wir haben Beobachtungen wertfrei zu formulieren geübt, zwischen echten und Pseudogefühlen zu unterschieden gelernt, die 5 Stufen der Bedürfnispyramide nach Maslow kennengelernt, und echte Bitten formulieren geübt.

Am Ende gestalteten wir ein Poster, ein Quiz, stellten ein Geschicklichkeitsspiel vor, bei dem gute Kommunikation wichtig ist, spielten eine Szene vor, einmal in aggressiver und einmal in gewaltfreier Kommunikation und testeten die pantomimischen Fähigkeiten unserer Besucher.

Frau Koglin führte uns durch dieses Projekt und unser Gast Frau Gramming Steinland, gelernte Schauspielerin, führte uns in Grundtechniken der Pantomime ein, was uns richtig viel Spaß bereitete.

Projektgruppe „Mediation/Streitschlichtung“, Projektwoche 2017

In der letzten Projektwoche hatten wir das Thema Mediation.

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, das in vielen Bereichen Anwendung findet. Wörtlich übersetzt bedeutet „Mediation“ Vermittlung. Gemeint ist die Vermittlung in Konfliktfällen durch einen unparteiischen Dritten, der von beiden Seiten akzeptiert wird. Die Mediatoren helfen den Streitenden, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Sie hören sich die Anliegen aller Beteiligten an, lassen ihre Gefühle zum Ausdruck bringen und helfen bei der Klärung der Interessen der Konfliktparteien.

Das Ziel ist eine Einigung, die die Konfliktparteien selber erarbeiten, unterschreiben und umsetzen.

Das Projekt erstreckte sich über 4 Tage und sollte diejenigen, die interessiert waren, an das Thema näher heran führen und sie zu Mediatoren ausbilden. Unter anderem sollen die fertig ausgebildeten Mediatoren Probleme oder Meinungsverschiedenheiten in den Klassen klären. Projektgruppe „Mediation/Streitschlichtung“, Projektwoche 2017 weiterlesen

Projektgruppe „Telefonieren mit Ämtern“, Projektwoche 2017

Fast jeder telefoniert täglich mehrere Male mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern. Es gibt aber Telefonate, die man nicht nur so nebenbei führen darf und die sogar vorbereitet werden sollten.

In dieser Projektgruppe haben wir uns mit genau diesem Thema beschäftigt. Anfangs haben wir uns mit allgemeinen Regeln der Kommunikation auseinandergesetzt und dann wurde anhand konkreter Telefonanlässe das Verhalten beim Telefonieren trainiert. In den Telefonaten ging es z.B. um die Organisation eines Praktikumsplatzes oder die Vorbereitung eines großen Festes. Die Mitglieder sind sich einig, dass das Gelernte wichtig für die persönliche Zukunft ist.

Außerdem zeigte uns ein Sehbeeinträchtigter Sportlehrer, dass auch Blinden die meisten Sportarten offen stehen und informierte uns über berufliche Möglichkeiten für Sehbehinderte.

Projektgruppe „Kommunikation in sozialen Netzwerken“, Projektwoche 2017

Die Projektwoche war für alle Beteiligten sehr interessant und produktiv. Der Workshop von Lehrerseite am Montag, den 10.07.2017, sowie der Besuch von Herrn Jasiczek (Polizeipräsidium Bernau) am Mittwoch, den 12.07.2017, waren die Ausgangspunkte für die selbständige Arbeit unserer Projektgruppe. Ohne Verzögerung, sachlich und kreativ  haben an dem Thema gearbeitet:

Projektleiter: Manina Scheer (Kl. 10), Yannis Damm (Kl. 11) und Lukas Stolaczyk (Klasse 11);

Projektmitglieder: Fabienne Schulz (Kl.7), Hanna Quandt (Kl. 7), Jasmin Müller (Kl. 8), Anna Reihl (Kl. 8), Jennifer Schmidt (Kl. 8), Jennifer Bree (Kl. 10) und Paulina Mertinkat (Kl. 10).

Das war nicht nur Recherche im Internet (!); es wurde eine Umfrage unter den Schülern des FJG zur Problematik „Cybermobbing“ durchgeführt und in der Präsentation zusammengefasst.

Über Kriminalität im Internet auf dem aktuellsten Niveau  hat uns Herr Jasiczek  informiert.

Fassungslosigkeit und Empörung gleichzeitig waren im Raum zu spüren:

Wie ist es möglich, dass ein normaler Nutzer allein mit dem Täter konfrontiert wird und er/sie diesen Kampf oder sogar sein/ihr Leben dabei verliert?

Warum ist Mobbing nach unseren Gesetzen noch (!) immer keine Straftat, obwohl bereits viele in unserer Gesellschaft Opfer von Cyber-Mobbing waren und die Anzahl der Opfer von Jahr zu Jahr steigt?

Ist die direkte Kommunikation nicht besser? Ist es denn nicht absurd, nebeneinander zu sitzen und gleichzeitig über Soziale Netzwerke zu kommunizieren, statt lebendige Gespräche zu führen?

Geht die Verbindung zwischen den Generationen verloren?

Was ist mit unserer Sprache  und unserem (verbalen und nonverbalen) Ausdrucksvermögen los?

Fragen über Fragen tauchen immer wieder in unserer Runde auf…

Das Thema ist so umfangreich, dass es in dieser kurzen Zeit nicht gänzlich möglich war, die Problematik in all ihren Facetten zu vertiefen. Daher ist es sinnvoll, sich auch in Zukunft mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 Fazit: Wir müssen die Vorteile der Kommunikation effektiv nutzen und dürfen gleichzeitig die mögliche Gefahr, die von den Sozialen Netzwerken ausgeht, nicht aus dem Auge verlieren: Es gibt so gut wie keine 100 % Sicherheit in den Sozialen Netzwerken.

Die Ergebnisse unserer Projektwoche sind nützliche Empfehlungen für das Verhalten im Internet, die uns helfen, die goldene Mitte zwischen Freude und Gefahr zu finden und natürlich auch „erfolgreich“ kommunizieren zu können – eine Zeitung, die  zur Verfügung für jede Klasse gestellt wurde, sowie eine kreativ-gestaltete Powerpoint-Präsentation, die online abrufbar ist 😉

Wir sagen unseren Schülern nochmals vielen Dank für Euer Engagement!

Frau Helwig und Frau Zimmer

(Betreuende Lehrkräfte)