Archiv der Kategorie: Events

tschick – einmal anders

 Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse des FJG wollten mit ihrer Inszenierung von Ausschnitten aus dem berühmten Bestseller von Wolfgang Herrndorf den mühsamen Weg von einer gestörten Kommunikation zwischen zwei Außenseitern zu  einer freundschaftlichen Kommunikation auf die Bühne bringen. In nur wenigen Tagen schrieben sie die Texte und kümmerten sich um die Bühnenbilder, lernten ihre Texte und testeten verschiedene Räume.

Johannes, Maurice und Florian aus Klasse 8 spielten die beiden Hauptrollen. Als Andrej (tschick) (Johannes) und  Maik (Maurice) hatten beide auf der Bühne viel Spaß ebenso wie Florian als Lehrer Wagenbach, Big Boss und Vater von Maik. Die Zuschauer hatten das Gefühl,  als  spielten sie nicht nur, sondern sie lebten  ihre Figuren in allen Facetten.  Alle weiblichen Schauspielerinnen kamen aus der 7. Klasse und hatten ebenso viel Freude am Spiel wie die Jungen.  Elena schrieb die Einleitung und las diese zu Beginn der Theateraufführung vor, um alle Besucher zu animieren, aktiv mitzuspielen.  Gleichzeitig spielte Elena noch die Mathe-Lehrerin und die Rechtsanwältin. Desireé verwandelte sich in Mona, der Freundin von Maiks Vater und als Staatsanwältin in der Szene „Vor Gericht“. Marike wurde auf der Bühne zu Tatjana, der schönsten Schülerin der 8. Klasse, die allen Jungs den Kopf verdrehte. Annika  spielte die  Mutter von Maik und als  Isa befreundete sie sich mit Maik und tschick.

Obwohl für dieses Vorhaben nur wenig Zeit zur Verfügung stand und die Technik auch noch die eine oder andere Hürde darstellte, gaben alle ihr Bestes, sodass sich alle Besucher köstlich amüsierten.

Sommerfest 2017

Hurra – endlich geht es in die Ferien!

Ein sehr langes Schuljahr liegt hinter uns. Zum Abschluss feierten wir am Dienstag, den 18.07.2017, ein Sommerfest, wie es bei uns seit Jahren Tradition ist.

Nachdem es am Morgen noch Klassenleiterstunden gab, trafen wir unsere Vorbereitungen für das Fest. Jede Klasse hatte etwas für das Büffet mitgebracht: Kuchen, Salate, Getränke etc. und ganz frisch wurden auch noch Brötchen belegt und Wraps gerollt.

Außerdem präsentierten wir ab 15 Uhr in unseren Räumen noch einmal die Ergebnisse der zurückliegenden Projektwoche, so dass auch die Eltern einen Einblick gewinnen konnten. Sommerfest 2017 weiterlesen

Projektgruppe Gewaltfreie Kommunikation, Projektwoche 2017

Konflikte im Alltag berühren uns ständig. Oft wünschen wir uns, besser mit ihnen umgehen zu können und ruhig zu bleiben.

In diesem Workshop beschäftigten wir uns damit, wie wir Konflikte lösen und vorbeugen können. Das ist nicht nur wichtig, solange man zur Schule geht. Ein ganzes Leben lang kann uns dieses Wissen helfen, Konflikte mit den liebsten aber auch ungeliebten Menschen zu vermeiden bzw. zu lösen.

Durch verschiedene Aktionen wie Pantomime, Rollenspiele und Erforschung unserer persönlichen Vorstellungen von Begriffen wie Gewalt, Aggression und Wut sowie der Erarbeitung eines 4-Schritte-Vorgehens reflektierten wir unsere Art zu kommunizieren und lernten, zwischen Wolfs- und Giraffensprache zu unterscheiden und auch die verschiedenen Haltungen von Wolf und Giraffe zu erkennen.  (Foto: Überqueren des Flusses aus Wut und Aggression mittels GFK: zwei Personen kommen einander auf dem Seil entgegen und überqueren den Fluss gleichzeitig durch gutes mit einander Kommunizieren, ohne dass einer ins Wasser fällt)

Der Wolf hört und spricht aggressiv. Für ihn hat immer einer Schuld: er selbst oder andere. Seinen Gesprächspartnern stellt er außerdem Forderungen. Die Giraffe hingegen hört und spricht empathisch, beleuchtet und ergründet die eigenen Bedürfnisse und Gefühle sowie die ihres Gegenübers, um schließlich einfühlsam ihre Bitten zu formulieren.

Entsprechend sind die vier Schritte der GFK:

  1. Beobachten (ohne zu werten oder zu interpretieren oder zu verallgemeinern)
  2. Gefühle zu äußern
  3. Bedürfnisse, die dahinter stecken, zu nennen
  4. Bitten zu äußern, die im Hier und Jetzt erfüllbar sind + möglichst konkret sollen sie sein

Eine typische Formulierung ist: Ich sehe, dass … Ich fühle mich dabei …, weil … (Bedürfnis). Deshalb bitte ich …

Wir haben Beobachtungen wertfrei zu formulieren geübt, zwischen echten und Pseudogefühlen zu unterschieden gelernt, die 5 Stufen der Bedürfnispyramide nach Maslow kennengelernt, und echte Bitten formulieren geübt.

Am Ende gestalteten wir ein Poster, ein Quiz, stellten ein Geschicklichkeitsspiel vor, bei dem gute Kommunikation wichtig ist, spielten eine Szene vor, einmal in aggressiver und einmal in gewaltfreier Kommunikation und testeten die pantomimischen Fähigkeiten unserer Besucher.

Frau Koglin führte uns durch dieses Projekt und unser Gast Frau Gramming Steinland, gelernte Schauspielerin, führte uns in Grundtechniken der Pantomime ein, was uns richtig viel Spaß bereitete.

Sportfest 2017

Kurz vor den Sommerferien, am 17.07.2017, war es soweit und unser Sportfest fand auf dem Fußballplatz von Joachimsthal statt. Beginn der Veranstaltung war 9.00 Uhr. Die Schüler wurden in Teams von A bis H aufgeteilt. Diese waren nicht klassenintern, sondern mit Schülern aller Jahrgangsstufen gemischt. Die Teams organisierten selbst, wer zu welcher Disziplin für sie antreten sollte. Jeder Schüler musste mindestens zwei davon absolvieren. Es galt sich zu beweisen im Pendellauf, Zielwerfen, Jumpstyle, Tauziehen, 60-m Lauf, Weitwurf, Standsprung, Seilspringen, Unterarmstütz und dem Fußball-Turnier. Den „Schul-Cup“ beim Fußball gewannen die diesjährige 7. und 9. Klasse, die gemeinsam antraten.  Um 15.00 Uhr war dann alles vorbei und die erschöpften Schüler konnten den Heimweg antreten und waren den Sommerferien wieder ein Stück näher.

Jonas, Kl. 7

Und hier noch ein weiterer Artikel zum Sportfest von unserer Sportlehrerin:

Am 17. Juli dieses Jahres bestritt das Freie Joachimsthaler Gymnasium erneut sein jährliches Sportfest. Die Sportfest-Kommission hatte sich in diesem Jahr dazu entschieden, die Schülerteams aus allen Schülerinnen und Schülern des FJG auszulosen und damit für alle einen fairen Wettkampf zu ermöglichen. Die Teams setzten sich aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen zusammen. Jedes Team musste dann festlegen, wer aus der Gruppe welchen Wettkampf bestreiten sollte – jedes Teammitglied musste an mindestens zwei Wettkämpfen teilnehmen.

An neun Stationen fanden folgende Wettkämpfe statt:

          Pendelstaffel (alle Teammitglieder)
          Schlagball
          Zielwerfen auf Dosen
          Standweitsprung
          Seilspringen
          Unterarmstütz
          Jumpstyle
          60m Sprint
          Tauziehen (je 5 Teammitglieder)

Aus dem Pendelstaffel-Wettkampf ging Team A als Sieger hervor, den Schlagball-Wettkampf gewann Team E. Das Zielwerfen konnte Team C für sich entscheiden, das Seilspringen gewann Team D, dicht gefolgt von Team C. Im Unterarmstütz konnten vier Teams einen Menge Punkte Sammeln – Team A, C, G und H gingen mit 32 Punkten aus diesem Wettkampf. Im Jumpstyle siegte Team B, den Standweitsprung entschied Team G für sich, genauso wie den 60m Sprint.
Das traditionelle Tauziehen konnte dann am Schluss Team F gewinnen.

Als Gesamtsieger des Sportfestes 2017 konnte sich Team C gegen die starke Konkurrenz mit nur 2 Punkten Vorsprung durchsetzen. Es folgte Team A auf Platz 2 (139 Punkte) und Team F auf Platz 3 (138 Punkte).

 Am Nachmittag fand dann das traditionelle Fußballturnier, hier wieder klassenweise, statt. Nur die Klassen 7 und 9 durften ein gemeinsames Team bilden. Zur Überraschung aller setzte sich dieses Team dann auch mit drei gewonnenen Partien gegen die starken Teams aus Klasse 10 und 11 durch.

Herzlichen Glückwunsch!

THE BIG CHALLENGE 2017

In Deutschland haben 270409 Schüler/innen an THE BIG CHALLENGE 2017 teilgenommen und davon 19867 im Bundesland Brandenburg. In der Kategorie MARATHON wurden deutschlandweit folgende Durchschnittsnoten in den verschiedenen Jahrgangsstufen erzielt:

Klasse 7 (Level 3): 234.31                                        

Klasse 8 (Level 4): 207.56

Klasse 9 (Level 5): 223.82.

 

Das zweite Mal nahmen auch Schüler/innen aus den Klassen 7-9

des Freien Joachimsthaler Gymnasiums und somit insgesamt 51 Schüler/innen an dem Englischwettbewerb teil. THE BIG CHALLENGE 2017 weiterlesen

Projektgruppe „Mediation/Streitschlichtung“, Projektwoche 2017

In der letzten Projektwoche hatten wir das Thema Mediation.

Mediation ist ein Verfahren zur Konfliktlösung, das in vielen Bereichen Anwendung findet. Wörtlich übersetzt bedeutet „Mediation“ Vermittlung. Gemeint ist die Vermittlung in Konfliktfällen durch einen unparteiischen Dritten, der von beiden Seiten akzeptiert wird. Die Mediatoren helfen den Streitenden, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Sie hören sich die Anliegen aller Beteiligten an, lassen ihre Gefühle zum Ausdruck bringen und helfen bei der Klärung der Interessen der Konfliktparteien.

Das Ziel ist eine Einigung, die die Konfliktparteien selber erarbeiten, unterschreiben und umsetzen.

Das Projekt erstreckte sich über 4 Tage und sollte diejenigen, die interessiert waren, an das Thema näher heran führen und sie zu Mediatoren ausbilden. Unter anderem sollen die fertig ausgebildeten Mediatoren Probleme oder Meinungsverschiedenheiten in den Klassen klären. Projektgruppe „Mediation/Streitschlichtung“, Projektwoche 2017 weiterlesen

Projektgruppe „Telefonieren mit Ämtern“, Projektwoche 2017

Fast jeder telefoniert täglich mehrere Male mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern. Es gibt aber Telefonate, die man nicht nur so nebenbei führen darf und die sogar vorbereitet werden sollten.

In dieser Projektgruppe haben wir uns mit genau diesem Thema beschäftigt. Anfangs haben wir uns mit allgemeinen Regeln der Kommunikation auseinandergesetzt und dann wurde anhand konkreter Telefonanlässe das Verhalten beim Telefonieren trainiert. In den Telefonaten ging es z.B. um die Organisation eines Praktikumsplatzes oder die Vorbereitung eines großen Festes. Die Mitglieder sind sich einig, dass das Gelernte wichtig für die persönliche Zukunft ist.

Außerdem zeigte uns ein Sehbeeinträchtigter Sportlehrer, dass auch Blinden die meisten Sportarten offen stehen und informierte uns über berufliche Möglichkeiten für Sehbehinderte.

Projektgruppe „Kommunikation in sozialen Netzwerken“, Projektwoche 2017

Die Projektwoche war für alle Beteiligten sehr interessant und produktiv. Der Workshop von Lehrerseite am Montag, den 10.07.2017, sowie der Besuch von Herrn Jasiczek (Polizeipräsidium Bernau) am Mittwoch, den 12.07.2017, waren die Ausgangspunkte für die selbständige Arbeit unserer Projektgruppe. Ohne Verzögerung, sachlich und kreativ  haben an dem Thema gearbeitet:

Projektleiter: Manina Scheer (Kl. 10), Yannis Damm (Kl. 11) und Lukas Stolaczyk (Klasse 11);

Projektmitglieder: Fabienne Schulz (Kl.7), Hanna Quandt (Kl. 7), Jasmin Müller (Kl. 8), Anna Reihl (Kl. 8), Jennifer Schmidt (Kl. 8), Jennifer Bree (Kl. 10) und Paulina Mertinkat (Kl. 10).

Das war nicht nur Recherche im Internet (!); es wurde eine Umfrage unter den Schülern des FJG zur Problematik „Cybermobbing“ durchgeführt und in der Präsentation zusammengefasst.

Über Kriminalität im Internet auf dem aktuellsten Niveau  hat uns Herr Jasiczek  informiert.

Fassungslosigkeit und Empörung gleichzeitig waren im Raum zu spüren:

Wie ist es möglich, dass ein normaler Nutzer allein mit dem Täter konfrontiert wird und er/sie diesen Kampf oder sogar sein/ihr Leben dabei verliert?

Warum ist Mobbing nach unseren Gesetzen noch (!) immer keine Straftat, obwohl bereits viele in unserer Gesellschaft Opfer von Cyber-Mobbing waren und die Anzahl der Opfer von Jahr zu Jahr steigt?

Ist die direkte Kommunikation nicht besser? Ist es denn nicht absurd, nebeneinander zu sitzen und gleichzeitig über Soziale Netzwerke zu kommunizieren, statt lebendige Gespräche zu führen?

Geht die Verbindung zwischen den Generationen verloren?

Was ist mit unserer Sprache  und unserem (verbalen und nonverbalen) Ausdrucksvermögen los?

Fragen über Fragen tauchen immer wieder in unserer Runde auf…

Das Thema ist so umfangreich, dass es in dieser kurzen Zeit nicht gänzlich möglich war, die Problematik in all ihren Facetten zu vertiefen. Daher ist es sinnvoll, sich auch in Zukunft mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 Fazit: Wir müssen die Vorteile der Kommunikation effektiv nutzen und dürfen gleichzeitig die mögliche Gefahr, die von den Sozialen Netzwerken ausgeht, nicht aus dem Auge verlieren: Es gibt so gut wie keine 100 % Sicherheit in den Sozialen Netzwerken.

Die Ergebnisse unserer Projektwoche sind nützliche Empfehlungen für das Verhalten im Internet, die uns helfen, die goldene Mitte zwischen Freude und Gefahr zu finden und natürlich auch „erfolgreich“ kommunizieren zu können – eine Zeitung, die  zur Verfügung für jede Klasse gestellt wurde, sowie eine kreativ-gestaltete Powerpoint-Präsentation, die online abrufbar ist 😉

Wir sagen unseren Schülern nochmals vielen Dank für Euer Engagement!

Frau Helwig und Frau Zimmer

(Betreuende Lehrkräfte)

Projektgruppe Klang und Körper, Projektwoche 2017

In unserem Workshop zum Thema „Kommunikation in Sport und Musik“ haben wir folgendes gelernt:

Am 1. Tag ging es darum, wie Sportler nonverbal kommunizieren, und dies haben wir dann am Beispiel Volleyball ausprobiert. Indem wir hinter unserem Rücken Handzeichen gemacht haben, zum Beispiel wenn man auf der linken Seite einen ausgestreckten Finger hat, dann bedeutet das, dass man den Spieler auf der linken Seite (insofern dieser den Angriff tätigt) „Longline“ also gerade blockt. Somit muss dann der Verteidiger auf der anderen Seite des Feldes stehen, um den Rest zu sichern.

Am 2. Tag besuchten uns ein Sehbeeinträchtigter und sein Freund und zeigten uns wie Blinde Sport machen können.

Es gibt sogar eigene Sportarten, die nur für Blinde gemacht wurden, dazu zählen: Goalball und Showdown. Goalball haben wir auch noch ausgetestet. Zuletzt spielten wir noch Blindenfußball.

Am 3. und letzten Tag zeigte uns Frau  Arnold,  wie man mit Instrumenten kommuniziert. Die Fragen waren zwar nicht in deutscher Sprache, aber man konnte mit Tönen antworten. Zu guter letzt haben wir dann eine Geschichte mit Tönen erzählt. Es war zwar nicht ausführlich, doch man konnte die Geschichte wiedererkennen.

Unsere Powerpoint-Präsentation