Neben den wochentäglichen Unterrichtsblöcken an unserem Gymnasium gibt es für unsere Schülerinnen und Schüler natürlich auch jede Menge Zeit und Möglichkeiten, den eigenen Interessen und Hobbys nachzugehen. Über das reguläre Unterrichtsangebot hinaus können in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften Fähigkeiten und Fertigkeiten erprobt und geschult werden.
Gemeinsamen Interessen folgen
Ab dem Schuljahr 2024/25 haben wir das Ganztagsangebot an unserem Gymnasium erweitert: Bei den Wahlpflichtoptionen gibt es Angebote, die jeweils für ein Jahr gewählt werden. Arbeitsgemeinschaften (AG) sind Schulstunden, die sich mit speziellen Themen befassen. GIF-Angebote (Gemeinsame Interessenentfaltung) finden immer mittwochs statt. Zu den Angeboten der Gemeinsamen Interessenentfaltung gehört auch der Schwerpunkt Praktische Naturwissenschaften.
Experimentell Erfahrungen sammeln
Dr. Haimanti Bhattacharya ist Bio-, Chemie und Physiklehrerin an unserem Gymnasium. Jeden Mittwochnachmittag versammelt sie bis zu 10 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 – 10. Ihnen gemeinsam ist ihr Interesse für naturwissenschaftliche Themen und für ganz praktische Experimente. Jede Woche recherchieren die GIF-Teilnehmenden dabei verschiedene physikalische, chemische oder biologische Themen, die sie besonders interessieren und die sie experimentell erfahren und erleben möchten.
Selbständig und eigenverantwortlich
Unter der Aufsicht von Dr. Bhattacharya bereiten die Schülerinnen und Schüler selbständig mögliche Experimente vor und führen sie durch. Und natürlich achtet auch jede und jeder darauf, die Experimente mit der notwendigen Vorsicht und Ernsthaftigkeit auszuwählen und in die Tat umzusetzen. Denn Experimente bleiben immer Versuche, deren Ausgang jederzeit auch Überraschendes mit sich bringen kann.
Ein kleiner Einblick
Die ausgewählten Experimente betreffen ganz unterschiedliche Bereiche: Wir kennen Lichtbrechungen, wie sie beispielsweise durch Wasser entstehen können. Wir kennen aber auch nostalgische Lavalampen, in denen die verschiedenen Stoffe durch unterschiedliche Dichte in eine scheinbar endlose Bewegung geraten. Und manche kennen sicher auch die „Schlange des Pharaos“ – ein über 100 Jahre altes Experiment. Diese sogenannte Schlange entsteht, wenn sich Backpulver, Ethanol und Zucker, umgeben von Sand, scheinbar unaufhörlich ausbreiten.
Einige der nachfolgenden Fotos zeigen die Vielfalt unserer Experimente in den letzten Monaten:
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Flammenfärbungen von Metallsalzen, experimentiert von Maximilian (Klasse 9) und Hans (Klasse 9)
Bild 1: Lithiumchlorid, Bild 2: Bariumchlorid, Bild 3: Kaliumchlorid, Bild 4. Kupferchlorid, Bild 5: Calciumchlorid
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Sophia (Klasse 9) und Lara (Klasse 9) bauten eine Lavalampe
Benötigt wurden für das Experiment: ein Erlenmeyerkolben, Pflanzenöl, Wasser, Lebensmittelfarbe und Spülmittel.
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Den Kapillareffekt konnte eine Schülerin mit einfachen Lebensmittelfarben und Haushaltspapier demonstrieren.
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Versuch zur Brechung des Lichtes von Paulina und Paul (beide Klasse 7) sowie Erik (Klasse 8). Bild 1: Beide Münzen sind zu sehen., Bild 2: Die Münze ist nicht mehr zu sehen., Bild 3: Die Münze ist vergrößert und mehrfach zu sehen.
[Fotos: ASB RV Barnim e.V. / FJG]










