Anfang Januar 2026 besuchten unsere Lehrerinnen und Lehrer Michaela Schneiderheinze, Robin Villain und Dr. Pánja Köppen-Rung gemeinsam mit der Schulleiterin Petra Koglin und dem Geschäftsführer unseres Trägervereins ASB Regionalverband Barnim, André Mettin, ein Mitglied des Netzwerkes „Schule im Aufbruch“: die Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ).
Impuls und Unterstützung
Das Netzwerk wurde 2012 unter anderem von der ehemaligen Schulleiterin der ESBZ Margret Rasfeld in dem Bestreben gegründet, Schulen bundesweit zu einer kritischen Prüfung ihres bisherigen Unterrichtverständnisses anzuregen. Innerhalb dieser Initiative können sich Schulen vernetzen, um im gegenseitigen Austausch Möglichkeiten für Veränderungen im eigenen Schul- und Lernalltag zu entdecken und zu entwickeln. Schulen werden dadurch befähigt, aus den Erfahrungen und Abläufen ihres konkreten Schulalltags heraus Veränderungen von Lernmethoden und der geübten Schulpraxis zu verwirklichen.
Die Talente, Befähigungen und die Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler zu entfalten, wird einer der wichtigsten Aufgaben unseres Gymnasiums in den kommenden Jahren werden. In Schulbesuchen, Fortbildungen und Diskussionen wird im Rahmen des Netzwerks nun auch unser Gymnasium bei der Transformation zu einer Schule mit zukunftsfähigen Lern- und Lehrmethoden unterstützt.
Wir stellen uns der Zukunft
Bereits anlässlich der Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen unseres Gymnasiums im September 2025 gab Jamila Tressel vom Netzwerk „Schule im Aufbruch“ – und ehemalige Schülerin der ESBZ – in einem Impulsvortrag Anregungen und Erfahrungen weiter, wie eine Schule zukünftig aussehen könnte. Dabei ging es um Fragen wie zum Beispiel: Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung den Weg ebnen, um auch unsere gesamte Zukunft nachhaltig zu entwickeln? Wie können Schülerinnen und Schüler Verantwortung für sich und die Gesellschaft übernehmen und Herausforderungen meistern?
Am Rande der Festveranstaltung stellten in einer kleinen Foyer-Ausstellung auch Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums ihre Projektergebnisse zum Thema vor. So luden u.a. Eivind und Florian, beide Schüler der 11. Klasse, mit einer 3-D-Animation zu einem virtuellen Rundgang durch ihre Ideen von Lern- und Begegnungsräumen in einer zukünftigen Schule ein.
Unser Gymnasium im Aufbruch
Das Thema „Schule im Aufbruch“ prägt auch die Überlegungen und Vorhaben für die nächsten Jahre an unserem Gymnasium. Unter professioneller Begleitung der „Soul Teachers“ wurde bereits eine Zukunftswerkstatt durchgeführt. Als Arbeitsfassung entstand dabei die Vision für unsere Schule der Zukunft. Gemeinsam mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und dem Schulträger wollen die Lehrkräfte an zukünftigen Projekt- und Studientagen nun herausarbeiten, welche Veränderungen wir im Detail anstreben. Selbstorganisiertes Lernen unter intensiver Begleitung durch Lehrkräfte sowie eine verstärkte Projektarbeit und Kooperation mit Eltern und externen Partnern werden zu einem realitätsnäheren Lernen beitragen.
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Zu unseren Zielen gehört auch, das eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen durch Herausforderungen und verstärkte Teilhabe Erfahrungen der eigenen Wirksamkeit zu ermöglichen. Durch Sinnstiftung und einen wertschätzenden sowie respektvollen Umgang mit allen und allem wollen wir die Gesundheit und Zufriedenheit aller Schulbeteiligten erhöhen. So können wir tatkräftigen jungen Menschen mit einem erfolgreichen Abitur den Weg in die Gesellschaft ebnen.

