Fit für den großen Auftritt: Jugend trainiert für Olympia

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ist der größte Schulsportwettbewerb in Deutschland. Schülerinnen und Schülern bietet der Wettbewerb die Möglichkeiten, ihr sportliches Talent und ihren Teamgeist zu beweisen. Seit vielen Jahrzehnten ermitteln junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren ihre sportlichen Meister und Meisterinnen in verschiedenen Sportarten.

Auch unser Gymnasium beteiligt sich in diesem Jahr an diesem Wettbewerb. Anfang Januar fanden in Eberswalde die Regionalfinals der Jungen und Mädchen im Bereich Tischtennis statt. Von den großen und kleinen Erfolgen unserer teilnehmenden Schülerinnen und Schüler berichtet Mario Henning, Sportlehrer an unserem Gymnasium.

Bei den diesjährigen Regionalfinals der Jungen und Mädchen im Bereich Tischtennis in Eberswalde hatten es unsere Schulmannschaften nicht leicht. Fast unbezwingbare Gegner waren die Teams des Finow-Gymnasiums und des Humboldt-Gymnasiums. Sie bestanden ausschließlich aus Spielern, die in Eberswalder Tischtennisvereinen professionell trainieren. Einige von ihnen absolvieren zusätzlich zu Trainingsterminen in ihren Vereinen auch noch Trainingsstunden in Berlin. So nutzen sie umfangreiche Möglichkeiten, um ihre Techniken kontinuierlich zu verbessern.

Sich erfolgreich behaupten
Wir sahen uns also generischen Mannschaften gegenüber, die für uns nicht optimal waren, um die Wettkämpfe von vornherein siegreich abschließen zu können. Erschwerend war auch, dass im U18-Turnier für unsere Mädchenmannschaft keine Gegner gemeldet waren. Das Wettkampfgericht beschloss daraufhin, unsere Mädchen gegen zwei Jungenmannschaften antreten zu lassen. Unsere Spielerinnen haben dabei aber sehr gute Leistungen gezeigt. So konnten sie sogar den einen oder anderen Spielsatz für sich entscheiden.

Profis gegen Profis
Für die U18-Jungen unserer Schule ging es darum, die haushohen Favoriten des Finow-Gymnasiums spielerisch unter Druck zu setzen – und das ist ihnen auch zum Teil gelungen. Selbst unsere Tischtennisprofis Clark, Mario und Oskar, die jede freie Minute an unserem Gymnasium nutzen, um ihr Tischtennisspiel zu verbessern, hatten gegen die Unbesiegbaren das Nachsehen. Ähnlich erging es unserer U16-Jungenmannschaft. Hier warteten gleich zwei übermächtige Gegner auf sie. Dennoch konnte Adrian, Schüler unserer 8. Klasse, zwei Sätze für sich behaupten. Nur knapp verlor er dieses Spiel im fünften Satz.

Fachsimpelei um eigene Chancen
Eine gute Fachsimpelei am Rande solcher Wettkämpfe gehört natürlich auch immer dazu: Im Gespräch mit der Trainerin der Finower Jungs wurde schnell klar, dass im Aufeinandertreffen der Mannschaften für uns das Ziel sein musste, möglichst keinen Spielsatz „zu null“ zu verlieren. Zumal die Finower zu den Elitespielern des gesamten Landes Brandenburg gehören.

Qualifiziert für das Landesfinale
Trotz herausfordernder Spielansetzungen hatten unsere Schülerinnen und Schüler viel Spaß bei den Turnieren. Zurecht wurden ihre Leistungen mit den entsprechenden Medaillen quittiert. Unsere Teams gaben einfach alles: Spielerisch konnten sie erneut viele Erfahrungen sammeln. Auch im Hinblick auf Wettbewerbe im nächsten Schuljahr wird sie das alle weiterbringen. Und – unser Mädchenteam hat sich sogar für das Landesfinale am 17. März in Potsdam qualifiziert. Klar, dass bis dahin fleißig trainiert werden wird.

Herzlichen Glückwunsch allen Mädchen und Jungen der Tischtennis-Teams!
Mario Henning, Sportlehrer

Unsere Teams:

U16, männlich
Michel H., Ferdinand M., Adrian S., Kasimir N., August S. und Jakob Sch.
U18, weiblich
Pia K., Emilia H., Helene P., Charlotte L., Jolanda Sch. und Marie M.
U18, männlich
Linus B., Kevin B., Noah L., Clark W., Oskar M. und
Mario H.

[Foto: KI-generiert]