Durchgestartet – unser Projekttag: Berufe in der Luftfahrt

Im November 2025  war Fyn Kobelt, ein ehemaliger Abiturient unseres Gymnasiums, bei uns zu Besuch. Den Klassenjahrgängen 9 und 10 stellte er bei dieser Gelegenheit verschiedene Berufe im Flugwesen vor. Zunächst bekamen wir eine kurze Einführung: Fyn Kobelt erzählte uns von seinem bisherigen Karriereweg, seinen beruflichen Interessen und seinen ganz persönlichen Freizeitaktivitäten.

Bevor der eigentliche Projekttag begann, wurden wir in Gruppen eingeteilt. An verschiedenen Stationen konnten wir uns mit Berufsbildern beschäftigen: Fluglotse, Pilot, Flugbegleiter und Abfertiger. Dabei hatten wir kreativ Aufgaben zu lösen und erhielten so Einblicke in die einzelnen Berufe.

Uns hat dieser Projekttag sehr viel Spaß bereitet. Wir danken Fyn Kobelt für sein bemerkenswertes Engagement und für all die Zeit, die er sich nahm, um uns über Berufsmöglichkeiten in der Flugbranche zu informieren. Mit diesem berufsspezifischen Projekttag erwiesen wir uns übrigens erneut als eine „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“. Wir freuen uns auf viele weitere solcher Projekttage. So können wir uns nicht nur über Berufe verschiedener Branchen informieren, sondern uns auch spielerisch mit dem jeweiligen Berufsalltag vertraut machen.
Jolanda Emilia

Uns ist besonders die Projektstation Flugabfertigung in Erinnerung geblieben. Dort galt es, ein Quiz rund um Flugzeuge perfekt zu lösen. Unsere Aufgabe bestand darin, verschiedene Koffer nach Zielflughäfen und Fluggesellschaften zu sortieren. Dabei halfen uns Listen, in denen Flughäfen und Fluggesellschaften den international gebräuchlichen Abkürzungen zugeordnet waren. Die Koffer mussten dementsprechend in verschiedene Wagen sortiert werden, die mit der jeweiligen Fluggesellschaft gekennzeichnet waren. Anschließend gab es noch ein Flugzeug-Quiz: Hier ging es darum, Flugzeuge nach unterschiedlichen Kriterien zu bestimmen. In verschiedenen Vorlagen wie Diagrammen waren alle Flugzeugarten aufgelistet. Dieses Quiz hat uns am besten gefallen: Es machte uns sehr viel Spaß, sicherlich auch, weil uns viele technische Informationen vorlagen und uns so die Aufgabe erleichterten.
Oskar, Mario und Clark 

An dieser Station war viel Technik im wahrsten Sinn des Wortes „im Spiel“: Modellflugzeuge mussten nach Anweisungen von Fluglotsen auf einer Deutschland-Karte bewegt werden. Die Funksprüche der Lotsen halfen uns spielerisch einen bestimmten Flughafen zu erreichen. Sich viele unterschiedliche Informationen zu Position oder Flughöhe zu merken, war hierbei wichtig. Besonders kniffelig wurde es, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig zu koordinieren waren – denn dann mussten wir uns besonders viele Informationen merken und jederzeit abrufen können. Was hat uns daran besonders gefallen? Es war sicherlich das Erfolgserlebnis: Man erreicht einen Zielflughafen – und es ist auch noch der richtige – denn man hat alle Funksprüche richtig interpretiert. Wir hatten das Konzept schnell verstanden, und so fanden wir es mal spannend, uns an diesem Tag spielerisch als Fluglotsen zu versuchen.
Lina und Eva 

Einmal fast richtig fliegen: In einem Raum hatte Fyn Kobelt für uns einen Flugsimulator eingerichtet. So konnten wir aus der Sicht eines Piloten erleben, wie man mit einem Flugzeug von der Startbahn abhebt – und vor allem auch wieder sicher landet. Wir hatten dabei viel Spaß und konnten manches über die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Piloten erfahren.

Zunächst einmal lernten wir, einen Flugsimulator zu bedienen. Das wurde uns von Fyn Kobelt sehr toll beigebracht. Dabei hat uns gefallen, dass man sich selber aktiv beteiligen konnte. Wir fanden, dass dieser Projekttag wirklich gelungen war: Ein sehr cooles Projekt und ein freundlicher Projektleiter! Ja, und die Snacks, die zu einem richtigen Flug ja irgendwie auch dazugehören, waren natürlich ebenfalls sehr lecker. Auf jeden Fall: Fyn Kobelt war nicht nur ein freundlicher Projektleiter, sondern auch ein sehr netter und angenehmer Geselle.
Jannus, Jorden, Pepe und Anton 

An dieser Station war eine ganz besondere Aufgabe zu lösen: ein Theaterstück sollte entstehen. Wir wollten eine mögliche Situation, wie Sie in einem Flugzeug passieren könnte, vorbereiten. Als kleines Theaterstück konnten wir es anschließend vor allen anderen Schülerinnen und Schülern vortragen. Das klappte gut, schließlich hatten wir viele Materialien aus einem richtigen Flugzeug zur Verfügung: Verkleidungen und beispielsweise einen richtigen Getränkewagen. Das regte unsere kreative Fantasie an und verstärkte die Illusion, in einem richtigen Flugzeug zu sitzen.

Was hat uns daran gefallen? Wir fanden: Das war die beste Station! Wir hatten die Möglichkeit, so realitätsnah wie möglich dieses Stück aufzuführen und dadurch den Beruf des Flugbegleiters wirklich kennenzulernen. Unseren Projektraum hatte Fyn Kobelt, der den gesamten Projekttag vorbereitet hatte, sehr fantasievoll zu einem angedeuteten Flugzeug umgebaut: An den Stühlen waren Sicherheitsinformationen befestigt. Aufgeklebte, angedeutete Flugzeugfenster ermöglichten sogar den Blick auf ferne Inseln, als würde man in einem richtigen Flugzeug sitzen. Das hatte für uns den Vibe noch mal echt vervollständigt. Gerne wieder! Das Projekt hat uns sehr gefallen!
Maxi und Finja 

(alle Texte leicht angepasst)