Archiv der Kategorie: Projekte

Altkünkendorf und die Klasse 12

Uwe Walther

Projekt: Siedlungsanalyse Altkünkendorf (Kurzcharakteristik)

Im Geographieunterricht der Klasse 11 wird im Rahmen der Siedlungsgeographie die Methodik einer Siedlungsanalyse behandelt. Die Siedlungsanalyse ist ein raumplanerisches Instrument und dient vereinfacht dargestellt der Erfassung des Ist-Zustandes einer Siedlung und darauf aufbauend die Erarbeitung von Vorschlägen zur künftigen Entwicklung. Dabei kommt der Vermeidung bzw. Entschärfung von Konfliktpotential für die verschiedenen Interessens- und Nutzergruppen eine entscheidende Bedeutung zu.

Um dieses theoretische Thema möglichst  lebens- und praxisverbunden sowie fächerübergreifend den Schülern zu vermitteln, unterbreitete ich den Vorschlag, eine partielle Siedlungsanalyse an einer konkreten ländlichen Siedlung zu simulieren. Dies stieß sofort auf Zustimmung bei den Schülern.

Als Beispielsiedlung wählte ich das Dorf Altkünkendorf aus, da dieser Gemeinde als „Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin“ eine besondere Bedeutung zukommt. Eine Nachfrage beim zuständigen Ortsvorsteher Herrn Bewer ergab ein großes Interesse an diesem Projekt.

Die Schüler begannen mit der Planung der Methoden und Maßnahmen sowie der Festlegung der Verantwortlichkeiten.

Als durchzuführende Maßnahmen wurden festgelegt:

  1. Erarbeitung der theoretischen Grundlagen zur Methodik der Siedlungsanalyse
  2. Erfassung des Ist-Zustandes des Dorfes hinsichtlich der Gebäudenutzung und der vorhandenen Infrastruktur (Erstellung einer Karte)
  3. Erstellung einer Stärke-Schwächen-Analyse mit Vorschlägen zur künftigen Entwicklung der Gemeinde
  4. Erstellung einer Kurzfassung der Dorf- und Kirchengeschichte sowie die Übersetzung der Texte in Englisch, Spanisch, Französisch und Polnisch (Extern) sowie die öffentliche Auslegung der Texte im Infopunkt zum Weltnaturerbe in Altkünkendorf
  5. Öffentliche Ergebnispräsentation und Diskussion in Altkünkendorf (im Beisein der Gemeindevertretung, interessierter Bürger und Eltern der Schüler)

Zur Realisierung der Maßnahmen entschieden wir uns für folgende Methoden

Zu A) Lehrervortrag im Unterricht

Zu B) Ortsbegehung mit dem Ortschronisten Herrn Schmoldt

Zu C) Analyseergebnisse im Plenum zusammenfassen, als word-Datei erstellen und dem Ortsbeirat übergeben

Zu D) Internet- und Literaturrecherche (insbesondere die Chroniken zur Dorf- und Siedlungsgeschichte); Interview der Küsterin Frau Schindler und Kirchenbesichtigung; Durchführung einer Befragung der Dorfbewohner mittels Fragebogen

Ergebnisse:

Die Maßnahmen A, C und E wurden vollständig und in sehr guter Qualität realisiert.

Nicht beendet wurde die Maßnahme B da der verantwortliche Schüler in Kl. 11 die Schule gewechselt hat.

Zu D: Die Übersetzungen der Texte in Französisch (FL à Erziehungsjahr) und in Spanisch (hoher Schwierigkeitsgrad, da viele Fach und Fremdbegriffe einerseits und noch nicht ausreichende Sprachkompetenz der  Schüler andererseits) sind noch nicht beendet.

Die Maßnahme E) war ein voller Erfolg. Die Schüler erhielten von allen Beteiligten viel Lob und positive Worte für ihre Ergebnisse und Ideen, insbesondere zur perspektivischen Entwicklung der Gemeinde. Es wurde von Seiten des Ortsvorstehers ein großes Interesse an der Fortsetzung des Projektes bekundet.

 

 

Junge Künstler stellen aus

Am Donnerstag, den 08. Juni 201,  fand im Skulpturengarten der Stadt Joachimsthal eine besondere Vernissage statt. Schülerinnen des Freien Joachimsthaler Gymnasiums hatten auf Wunsch der Stadt Joachimsthal, des Sozialausschusses und des Bürgermeisters, Herrn Knaak-Reichstein, bunte und sehr ansprechende Skulpturen geschaffen, die wie Miniaturen der berühmten Nanas der  französischen Künstlerin Niki de St. Phalle aussehen. Das war die Absicht der jungen Künstlerinnen, die von ihrer Kunstlehrerin Bettina Pohl beraten und unterstützt wurden. Die Nanas stehen weltweit für Lebensfreude und Stärke und genau das wollten die Schülerinnen auch in Joachimsthal mit ihren Figuren zum Ausdruck bringen. Mitschüler, Lehrer und an Kunst interessierte Besucher kamen in den kleinen Garten neben dem Amtsgebäude, um die feierliche Einweihung der neuen Ausstellung mitzuerleben.

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El Carnaval de Barranquilla

Im Rahmen des Spanischunterrichtes von Klasse 9 und 10 und somit auch des Projektunterrichtes „Día(s) de Fiestas en Espania y América Latina“ hielt unser Gastschüler Juan aus Kolumbien einen Vortrag zum jährlichen Karneval in seinem Heimatort auf Spanisch. Unterstützend hierfür diente eine eigens erstellte Power-Point-Präsentation:

Carnaval de Barranquilla

Dankenswerterweise stellte Juan uns seine PPT zur Verfügung, sodass wir einen bleibenden Eindruck dieses landestypischen Events haben können. Zudem hatten die Schüler/innen aus den Klassen 9 und 10 die Möglichkeit, Juan weitere Fragen zu Land und Leute in Kolumbien zu stellen.

Juan, muchísimas gracias por darnos una idea de tu país y vida en Colombia 😉

Seminarbesuch an der HNE Eberswalde

„Für ein vorurteilsbewusstes Miteinander. ICH, Vorurteile und Ausgrenzung“

Am 15. März 2016 besuchten zwei Schülerinnen aus Klasse 8 und ein Schüler aus Klasse 10 in Begleitung von Frau Schuster des Freien Joachimsthaler Gymnasiums die HNE Eberswalde.

HNE März 2016
HNE März 2016

Das vierstündige Seminar „Für ein vorurteilsbewusstes Miteinander. ICH, Vorurteile und Ausgrenzung“ mit Merih Ergün von Phönix e.V. befasste sich mit der Frage nach einer Kultur der Verständigung. Seminarbesuch an der HNE Eberswalde weiterlesen

„Riss in der Zeit“ von Sarah Philipps

Junge Kunst aus Pappe und Klebstoff 

Seit fünf Wochen ist in der Weißen Villa des Biorama-Projekts die Schau „Riss in der Zeit“ zu sehen. Nun haben die Künstler Besuch von Joachimsthaler Schülern bekommen, um gemeinsam zu arbeiten und der Ausstellung ein weiteres Werk hinzuzufügen. Ein neues Werk entsteht: Im Anschluss haben die Künstler die Mini-Häuser der Schüler zusammengesetzt.
Der Raum der Villa ist hoch. Unter dem frischen Holz des Gebälks liegen die Ziegel der Wände roh zu Tage. Zwischen ihnen schraubt sich ein Wirbelsturm aus Pappteilen, Buch- und Möbelfragmenten, Korbsesseln und Koffern in die Höhe. Eine gewaltige Skulptur, der ihre Schöpfer – Britta und Ron Helbig – den Namen „Vortex“ gegeben haben. Doch Ehrfurcht erregen, genau das will das Künstlerpaar GODsDOGs nicht. Deswegen arbeiten sie mit sogenannten armen Materialien, bringen die Kunst immer wieder auf die Straße – und deswegen haben sie eine Schülergruppe in die Weiße Villa, ihren Ausstellungsort, geholt. „Riss in der Zeit“ von Sarah Philipps weiterlesen

Projektwoche „Gesunde Lebensweise“, Jan. 2016

Projektwoche Gesunde Lebensweise, Jan. 2016 (26)In der Woche vom 18. bis 22. Januar fand, traditionell parallel zur Skiwoche, unsere Projektwoche 2016 statt. In diesem Jahr stand sie unter dem Motto „Gesunde Lebensweise“ – ein Thema, das angesichts zunehmender Zivilisationskrankheiten alle berührt. Ziel war es, in den vielfältigsten Veranstaltungen das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie man leben sollte, um möglichst lange gesund und fit zu sein. Parallel dazu gab es ein Theaterprojekt, in welchem Theodor Fontanes „Effi Briest“ in abgewandelter Form völlig eigenständig von Schülern der Klassen 7 – 10 auf die Bühne gebracht wurde. Projektwoche „Gesunde Lebensweise“, Jan. 2016 weiterlesen

Projekttag „Vom Überfluss und Mangel“, Kl. 10

DSC_0040[1]Am 8. Januar 2016 führten zwei junge Damen des Vereins Arche Nova in unserer Klasse einen Projekttag durch, in welchem es um den Überfluss und Mangel in der Welt ging.

Jeder von uns konnte sich bereits zu Beginn etwas unter dem Titel vorstellen, doch die Fakten und Hintergründe öffneten uns noch mehr die Augen über die Ungerechtigkeiten in der Welt speziell in punkto Nahrung und zeigte uns Möglichkeiten auf, diese Ungerechtigkeiten abzubauen. Projekttag „Vom Überfluss und Mangel“, Kl. 10 weiterlesen

Workshop/Projekttag – „freudenreich und bettelarm“ (Kl. 7)

Ekeko-pictureEs handelte sich um einen Workshop im Rahmen des LER-Unterrichts und der BREBIT (Brandenburger entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage).

Zwei Referenten namens Coral und Karl kamen zu uns, in das Freie Joachimsthaler Gymnasium. Zuerst begrüßten wir uns. Wir sollten uns in einem Kreis aufstellen. Im Uhrzeigersinn ging es herum, die Namen wurden genannt und die jeweilige Person machte dabei eine Geste. Die Gesten mussten von allen wiederholt und die Namen gesagt werden. Als jeder jede Geste wiederholt hatte, sollte man seinem letzten glücklichen Moment pantomimisch darstellen. So wurde zum Beispiel gezeigt, wie jemand isst, die Pausenglocke wurde in Erinnerung gerufen und auch Dinge wie Zocken an der PS4 wurden gezeigt. Workshop/Projekttag – „freudenreich und bettelarm“ (Kl. 7) weiterlesen

Studiere ich auch das Richtige?

Informatiker oder Richter? – Studienfeldbezogener Beratungstest am FJG
Entspricht die Wahl meines Studienfaches auch meinen Fähigkeiten? Diese Frage stellt sich vielen Schülern der Gymnasialen Oberstufe auch am Freien Joachimsthaler Gymnasium jeweils neu. Mit dem Studienfeldbezogenen Beratungstest, kurz SFBT, werden sie bei der Entscheidung für ein Studienfach und damit auch dem Berufswunsch, wirksam unterstützt.

Unter dem Motto „Probieren geht vor Studieren“ fand für die Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge 2016 und 2017 des FJG der SFBT erstmals in Joachimsthal statt. Dafür reisten das Psychologenteam aus Berlin und die Studienberaterin der Agentur für Arbeit Eberswalde, Frau Pester, am 8. Dezember 2015 an. Studiere ich auch das Richtige? weiterlesen