Aktuelles Schuljahr
Theaterbesuch am 29. September 2011
Am 29. September
reisten Schüler des Grund- und Leistungskurses Deutsch des
FJGs nach Berlin, um dort im Theater an der Parkaue die
Aufführung des Theaterstücks "Der Sandmann" zu
erleben.
Das Ensemble hatte mit dieser modernen Fassung des
Klassikers von E.T.A. Hoffmann versucht, die Schüler des 3.
Schulhalbjahres für diesen Romantiker und seine
Stücke zu begeistern. Die Besucher reagierten auf
die einzelnen Szenen sehr unterschiedlich. Vielen war das
Bühnenbild dann doch zu spartanisch und die Symbole zu schwer
verständlich. Dennoch wussten alle die Gelegenheit zu
schätzen, dass ihnen der Text so kurz vor dem Vorabi noch
einmal in ansprechender Weise präsentiert wurde.
Erste Kursfahrt
Vom 22. bis zum 26. August 2011 besuchten der Grund-
und der Leistungskurs Deutsch die berühmten
Stätten der deutschen Klassiker in Weimar und der Romantiker
in Jena.

( Weitere Fotos)
Mit viel Engagement hatten sich die Schüler auf den Besuch in
Weimar und Jena vorbereitet. Mit ihren Vorträgen informierten
die Schüler die Kursteilnehmer über das Leben und
Wirken von Goethe, Schiller, Herder, Anna Amalia sowie die Schillings
und Schlegels. Vor Ort konnten sich alle ein sehr anschauliches Bild
vom Leben der Dichter und Denker des 18. und 19. Jahrhunderts machen.
Auf Straßen und Faden zu wandeln, die schon Goethe und
Schiller benutzten, war für viele doch beeindruckend.
Das international besetzte "lyric opera
studio" weimar führte am 24. August im Jugend- und
Kulturzentrum "mon ami", das vor unserem Hostel lag, die Oper " Le
Nozze di Figaro" auf. Dieser Kulturgenuss war für
einige Schüler eine gute Gelegenheit, einmal internationalen
Sängernachwuchs life zu erleben, aber auch gleichzeitig
über den Studienstandort Weimar einiges in Erfahrung zu
bringen.
Vergangene
Schuljahre
Gemeinsamer Geschichtstag in Berlin mit
Schülern aus Strasbourg
- Die eigene Vergangenheit mit den Augen der
anderen sehen
Wie bereits im vergangenen Jahr fand am 9. Februar 2010 für
die
Klassen 9 und 10 ein gemeinsamer Geschichtstag in Berlin mit
Schülern der Abschlussklassen des Collège du
Stockfeld,
Strasbourg statt. Die Schüler besuchten die
Gedenkstätten in
der Bernauer Straße und das ehemalige
Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen.
An
beiden Orten berichteten Zeitzeugen und standen für Fragen zur
Verfügung.
Die 10. Klasse hatte den Tag nicht nur im Geschichts-,
sondern
auch im Französischunterricht vorbereitet und für die
Partnerklassen eine Informationsbroschüre zu DDR-Themen in
französischer Sprache erstellt. Außerdem sind die
Schüler untereinander in Briefkontakt getreten. Gemeinsames
Erleben bedeutet auch unterschiedliche Wahrnehmungen. Sich
darüber
auszutauschen ist eine Möglichkeit für
interkulturelles
Lernen im Fremdsprachenunterricht.
Besuch der Ardelt-Werke in Eberswalde
Am 22. Januar 2010 besuchte die 9. Klasse im Rahmen des
WAT-Unterrichts die Ardelt-Werke in Eberswalde. Das Unternehmen ist
aktuell noch mehr unter dem Namen Kranbau Eberswalde bekannt. Viele
Häfen auf verschiedenen Kontinenten funktionieren erfolgreich
durch Kräne aus Eberswalde.
Arno Schröder, Produktionsleiter des
Unternehmens
führte uns durch mehrere Fertigungshallen der über
180
Beschäftigten. Wir sahen den Bau der Grundkonstruktionen von
fast
einhundert Meter hohen Kränen. Auch der Ausbauphase mit
Elektroinstallationen statteten wir einen Besuch ab. Es gab auch einen
Abstecher in die Geschichte. Das Unternehmen hat eine fast
hundertjährige Historie. Ardelt war der Gründer,
dessen Namen
das Unternehmen seit Kurzem trägt. Damit ist die Geschichte
jedoch
noch nicht erzählt. Rüstungsbetrieb im zweiten
Weltkrieg,
Beschäftigung und Leid von Zwangsarbeitern, Demontage durch
die
Rote Armee gehören auch dazu. Zu Zeiten der DDR waren dort
über 3000 Arbeiter und Ingenieure beschäftigt. Das
Unternehmen ist Ausbildungsbetrieb und es gibt gute Chancen hier in den
nächsten Jahren technische Arbeitsplätze zu bekommen.
Teilnahme am Eberswalder Stadtlauf
Unser
Schulteam hat beim Eberswalder Stadtlauf am 6. September 2008
alles gegeben und respektable Platzierungen erzielt.
Das France Mobil war da!
Am 6. Februar konnten die Klassen 7 bis 9 ihre zweite
Fremdsprache Französisch auf spielerische Art neu entdecken.
Auch
SchülerInnen der 6. Klasse der Georg-Büchner-Schule
waren
dabei und hatten Gelegenheit, in die mögliche zweite
Fremdsprache
hineinzuschnuppern. Die junge Sprachreferentin Géraldine
Nay,
die mit ihrem „französischen Kulturinstitut auf
Rädern“ Berlin und Brandenburg bereist, bot den
Gymnasiasten
in Form von Vorstellungsrunden, Spielen und Wettkämpfen
Gelegenheit ihre Sprachkenntnisse zu erproben.
Außerdem gab es Informationen
über vom
deutsch-französischen Jugendwerk geförderte
Austauschprogramme und Sprachaufenthalte in Frankreich: Eine gute
Chance, die Sprache zu lernen und fit zu werden für Europa.
Unsere Weihnachtsfeier am 21.12.2007
Die Aufführung anlässlich unserer
Weihnachtsfeier am
21.12.2007 entstand als Gemeinschaftsproduktion der
Arbeitsgemeinschaften Theater, Chor und Kunst. Diesmal kam der erste
Akt des Singspiels „Ein neuer Mantel für den
Wind“ von
Sofja Prokofjewa und Genrich Sapgir zur Aufführung.
Das
Stück wird derzeit von den Arbeitsgemeinschaften Chor und
Theater gemeinsam einstudiert.
Schülerinnen der 8. und 9. Klasse trugen
Weihnachtslieder vor.
Ausstellung im Amtsgebäude Joachimsthal
Die Klasse 8 stellt derzeit auf zwei Schautafeln die
Ergebnisse eines Ferienprojekts zum Thema "Spurensuche
zur jüdischen Geschichte in Joachimsthal"
aus. Die Schautafeln sind im Amtsgebäude Haus 2 am
Joachimsplatz
zu besichtigen. Das Projekt soll fortgeführt werden und
weitere
Informationen zum Thema sind willkommen!
STOLPERSTEIN-Verlegung am 18. Juli 2007 in
Joachimsthal
Der Künstler Gunther Demnig hat am 18. Juli
2007 in der
Schulstraße 5 in Joachimsthal STOLPERSTEINE für das
1942
nach Theresienstadt deportierte Ehepaar Helmuth und Regina Chaim
verlegt.
Das Projekt
STOLPERSTEINE
ist inzwischen bundesweit und im Ausland vertreten. In immer mehr
Städten und Gemeinden wird so der Opfer des
Nationalsozialismus
gedacht.
SchülerInnen der 9. Klasse des Freien Joachimsthaler
Gymnasiums
hatten sich in einem Ferienprojekt mit dem Schicksal der Familie Chaim
befasst und die Idee eines Gedenksteins in der
Stadtverordnetenversammlung vorgetragen. Ein STOLPERSTEIN besteht aus
einer Messingplatte auf einem Pflasterstein, der in das Pflaster auf
dem Gehweg vor dem letzten Wohnsitz des Opfers eingelassen wird.
Die Verlegung fand unter großer Beteiligung der
Öffentlichkeit statt. Einwohner der Stadt und
auswärtige
Interessierte konnten sich vor Ort über das Projekt
STOLPERSTEINE
und die Ergebnisse des Ferienprojektes zu informieren und bei der
Verlegung der Steine zusehen. Finanziert wurden die Steine aus
Spendengeldern.
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